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Allergiebehandlung und Kinesiologie
Kinesiologie heißt „Die Lehre von der Bewegung in Beziehung zu den Lebensenergien“. Geringe Veränderungen der Muskelkraft ergeben ein präzises Rückmeldesystem zu bestimmten
Energiekreisläufen (Meridianen) des Körpers. Meridiane können wir uns als den Körper durchziehende Kanäle vorstellen, die unser ganzes Organsystem mit Lebensenergie versorgen. Eine Störung dieses Systems kann zu
schweren Erkrankungen führen. Mit Hilfe von Muskeltests und damit verbundenen gezielten Fragen erhält der Therapeut direkt vom Körper Antworten auf vorhandene Störungen und gleichzeitig auch die Aussage über die
sinnvolle Therapie. Bei Verdacht auf Allergien entlarven Muskeltests sofort und ohne Nebenwirkungen die allergieauslösenden Stoffe wie z.B. bestimmte Nahrungsmittel, Hausstaub oder Blütenpollen. Die Allergie wird
mit Hilfe kinesiologischer Methoden gelöscht , und der Körper wird künftig nicht mehr mit einer Überempfindlichkeitsreaktion auf den gelöschten Stoff reagieren. Mit Hilfe der Kinesiologie kann vor der Herstellung
von Zahnersatz die Verträglichkeit der verwendeten Materialien getestet werden. So erhalten Sie die Gewißheit, eine optimale allergenfreie Versorgung zu erhalten.
Interview des Mönchengladbacher Forums mit Sabine Wenzel 4.6.2000
„Mit Druck gegen Allergien“
Die Sonne scheint und lädt endlich mal zum Spazierengehen ein. Doch schon nach wenigen Schritten über die Felder, fängt die Nase an zu laufen und die Augen brennen, vielleicht fängt sogar die Haut an zu
jucken. Ein meist untrügliches Zeichen für eine Allergie. Allergien gibt es viele: gegen Pollen, Tierhaare. Hausstaub, bestimmte Stoffe, Metalle und sogar gegen Lebensmittel. Wer an einer Allergie leidet, hat
meist bis zum Ende seines Lebens damit zu tun. Dass eine Allergie von allein, ohne Behandlung, wieder verschwindet, kommt selten vor. Sabine Wenzel ist Heilpraktikerin in Mönchengladbach. Sie behandelt Allergien
mit der Kinesiologie.
Delfin: Was ist eine Allergie? Sabine Wenzel: Das ist eine Uberreaktion des Körpers auf einen bestimmten Stoff. Diesen Stoff erkennt der Körner als giftig, obwohl er
eigentlich gar nicht giftig ist. Und dann versucht er, ihn wieder loszuwerden.
Delfin: Wie versucht er das? Sabine Wenzel: Bei einer Allergie gegen Pollen kann man sich das so vorstellen: Man atmet die
Pollen ein, und der Körper denkt, das wäre ein Gift. Nun versucht er, dieses ,,Gift“, diesen fremden Körper, wieder auszuscheiden: Nase und Augen fangen an zu laufen, man muss häufig niesen, um die Pollen
wieder auszuschwemmen. Für den Körper ist das ein richtiger Kampf. Deshalb schickt er auch vermehrt Blut an die Stelle, wo der ,,Eindringling“ sitzt. Die Folge ist, dass dieses Körperteil anschwillt. Bei einer
Lebensmittelallergie reagiert der Körper häufig mit Durchfall, um den unverträglichen Stoff wieder loszuwerden.
Delfin: Allergien treten immer häufiger auf. Woran liegt das? Sabine Wenzel: Verschiedene
Faktoren können dabei eine Rolle spielen: Umweltverschmutzung. stark chernisch behandelte Lebensmittel, zu hygienische Verhältnisse zu Hause, sodass die Kinder nicht mehr mit Dreck in Berührung kommen.
Allgemein kann man sagen, dass die immer unnatürlichere Lebensweise Allergien begünstigt.
Delfin: Zurzeit leiden viele Menschen an Heuschnupfen: Die Nase läuft, die Augen jucken. Gegen was ist
man da allergisch? Sabine Wenzel: Wer Heuschnupfen hat, der kann gegen jede Art von Pollen allergisch sein: Birkenpollen, Gräserpollen, Blütenpollen, Getreide. Es kann aber auch sein, dass jemand nur gegen Birke
allergisch ist, aber gegen Gräser zum Beispiel nicht.
Delfin: Woran kann ich erkennen, dass ich Heuschnupfen habe und keine Sommergrippe? Sabine Wenzel:
Ein deutliches Zeichen ist, dass sich die Symptome verschlimmern, wenn man draußen ist. Auch wenn der Schnupfen immer zur gleichen Zeit in Jahr auftritt, ist es ziemlich sicher ein Heuschnupfen.
Delfin: Neben Heuschnupfen hört man auch immer häufiger, dass jemand bestimmte Lebensmittel nicht
verträgt. Sabine Wenzel: Ja, die Lebensmittelallergie ist meiner Meinung nach schon so weit verbreitet wie der Heuschnupfen. Allerdings ist sie viel schwieriger zu bestimmen, weil die Symptome nicht so eindeutig
sind: Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen, Hautausschläge, Ubelkeit — das kann auch woanders herkommen. Um sicher zu sein, wogegen man allergisch ist, kann man einen AIlergietest machen. Ich mache mit meinen
Patienten einen Muskeltest.
Delfin: Wie funktioniert der Muskeltest? Sabine Wenzel: Der Patient legt sich hin und hält einen Arm
gestreckt nach vorne. Auf seinen Bauch lege ich den Stoff, den wir testen wollen. Ist er gegen diesen Stoff allergisch, kann ich den Arm ganz leicht nach unten drücken — die Muskeln sind dann schwächer. Ist er nicht
allergisch, kann ich den Arm nicht nach unten drücken. Das ist eine sehr eindeutige Methode, um die unverträglichen Stoff festzustellen.
Delfin: Kann man eine Allergie behandeln? Sabine Wenzel: Wir können zunächst die Symptome behandeln,
also den Schnupfen und den Hautausschlag. Die Allergie an sich behandele ich mit der Kinesiologie.
Delfin: Was ist das? Sabine Wenzel: Die Kinesiologie ist verwandt mit der chinesischen Heilmethode,
der Akupunktur. Auch nach der Kinesiologie laufen im Körper des Menschen Energiebahnen, so genannte Meridiane (siehe Foto), um zwar 14 Stück. Bei einer Allergie ist der Fluss der Energie in einer oder mehrerer der
Bahnen gestört. Bei der Akupunktur behandelt man eine Stelle der Energiebahn mit der Nadel, bei der Kinesiologie drückt man auf diesen bestimmten Punkt.
Delfin: Und was passiert dann im Körper? Sabine Wenzel: Durch den Druck an der ganz bestimmten Stelle wird die „Verstopfung“ gelöst und die Energie kann wieder frei fließen.
Delfin: Wie lange dauert diese Therapie? Sabine Wenzel: Im Durchschnitt behandele ich Allergien drei
bis sechs Monate. Das kommt auf die Schwere an und auch darauf, gegen wieviele Stoffe der Patient allergisch ist. Die verschiedenen Stoffe muss man schrittweise behandeln.
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